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Der Islam und die Aufklärung


Von Munir D. Ahmed

Bevor wir uns mit dem Islam und Aufklärung näher befassen, möchte ich eine kurze Bemerkung über die Europäische Aufklärung machen. Dies ist insofern angezeigt, als wir doch davon ausgehen, daß sie zu einer gewissen Liberalisierung im religiösen Bereich beigetragen hat. Andererseits nehmen wir an, daß die Aufklärung Inhaltlich die christliche Religion verändert hat. Dies ist in meinen Augen nur oberflächlich gesehenen, wie ich später ausführen werde. Die Aufklärung hat ohne Zweifel zur Säkularisierung der Gesellschaft und zur Emanzipation des Individuums beigetragen. Inhaltlich hat sie aber nicht zu einer spürbaren Veränderung des Christentums geführt. Dies was auch nicht ihr Ziel gewesen. Denn ursprünglich wollte sie doch die Religion überwinden und nicht etwa restaurieren. Wenn wir dies begriffen haben, wird es uns leichter fallen, die Auseinandersetzung des Islams mit der Aufklärung zu verstehen.

Der im 18. Jahrhundert aufgekommene Begriff „Aufklärung" bezeichnet die in dieser Zeit in Europa vorherrschende geistige Strömung, in der die seit der Renaissance zu beobachtenden Ansätze zur Überwindung des christlich geprägten mittelalterlichen Weltbildes zum Durchbruch kamen.


Aufklärung bedeutete die grundsätzliche Infragestellung aller Dogmen, Traditionen und Autoritäten, die zu ihrer Anerkennung der Überprüfung bedürften, und sie machte dabei selbst vor dem Heiligsten nicht Halt, indem sie davon auch die in den Büchern des Alten und des Neuen Testaments niedergelegte Offenbarung nicht ausnahm.


Der Grundsatz der Aufklärung war: Glaubenssätze und Lehrmeinungen nicht ohne ihre kritische Prüfung anzunehmen, nichts für wahr zu halten, was nicht am „Probierstein" der eigenen Vernunft seine Bestätigung fand. Dies entsprach der Maxime, „jederzeit selbst zu denken", wie dies von Kant formuliert wurde.


Die Religionskritik zersetze den christlichen Geltungsanspruch und die historischkritische Forschung, die das Zeugnis der heiligen Texte auf eine bestimmte geschichtliche Situation reduzierte, machte das Offenbarungswissen fragwürdig. Der Bibel blieb nur noch ein Platz unter den literarischen Urkunden.


Konfessionelle Toleranz zählte zu den Kernanliegen der Aufklärung, doch war sie keine grundsätzlich areligiöse oder antichristliche Bewegung. Dogmen und Offenbarungskritik waren zwar untrennbar mit ihr verbunden, doch war es ihr häufig genug ein Anliegen, Vernunft und Offenbarung miteinander zu verbinden.


Die Aufklärer übten vor allem am theologisch-metaphysisch begründeten Weltbild des Christentums, an Aberglauben und Schwärmerei Kritik.


Gleichzeitig muß festgestellt werde, daß die Aufklärung den Prozeß der allgemeinen Säkularisierung aller Lebensbereiche vorantrieb.


Die Forderung der Aufklärer war nach allgemeiner Toleranz und nach Freiheit der Meinungsäußerung.

Bewertung der Aufklärung

1. Es ist richtig, daß es der Aufklärung gelang, den Glauben an der Offenbarung im Alten und Neuen Testament zu erschüttern. Kritisch betrachtet, war es ein halber Sieg. Es gab und es gibt heute noch Christen, die an der biblischen Offenbarung festhalten. Zu diesen zählen die Millionen Fundamentalisten in den USA und zunehmend auch in Europa. Seit Jahrzehnten gibt es ein Bestseller Buch mit dem Titel: „Und die Bibel hat doch recht", worin die biblischen Offenbarungen verteidigt werden.

2. Die christlichen Kirchen halten an ihren Dogmen fest. Weder haben sie die Dreifaltigkeitslehre aufgegeben, noch sind sie von der Jungfrauenschwangerschaft Marias abgerückt. Die Auferstehung Jesu wird jährlich gefeiert Es kümmert sie nicht sonderlich, ob die Bevölkerung an diese Mysterien glaubt oder nicht.


3. Der Glaube an die Wunder ist nach wie vor präsent. Pater Pio wurde am Sonntag, den 17. Juni 2002 vom Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen. Er soll Heilwunder bewirkt haben, die für Heiligsprechung Voraussetzung sind. Er soll 60 Jahre lang die Wundmale Christi getragen haben und die Fähigkeit gehabt haben, an mehreren Orten gleichzeitig zu erscheinen. Er soll in den Herzen von Menschen gelesen haben. Papst Johannes Paul II. hat während seiner Amtszeit bisher 400 Heiligsprechungen vollzogen.

Nun zu der Frage, ob es eine islamische Aufklärung gegeben hat?

Im Gegensatz zum Christentum kennt der Islam keine Mysterien. Muhammad legte kein Wert auf Wunder, wozu er von seinen Widersachern immer wieder aufgefordert wurde. Er preiste den Koran als „Unvergleichlich" an, den er als Offenbarung empfangen haben wollte. Seine Gegner sollen ein Gegenstück zum Koran schaffen, wenn sie meinen, daß er der Verfasser ist und auch sie im Stande sind, einen vergleichbaren Text zu dichten. Also, wenn Sie wollen, ist der Koran das einzige Wunder Muhammads.


Mir könnte entgegnet werden, daß im Koran (Sure 17) von der „nächtlichen Reise" Muhammads (Isra) die Rede ist, die den Propheten in einer Nacht von Mekka nach Jerusalem und zurück führte. Darüber hinaus soll er eine Himmelfahrt (mi'raj) unternommen haben.


Man könnte meinen, daß der Islam weniger Fläche für Angriffe seitens der Rationalisten bietet. Nichtsdestotrotz hat es unter den Muslimen durchaus Diskurs über Glaubenssätze und Lehrmeinungen gegeben. Zum Beispiel darüber, ob der Mensch Urheber seiner eigenen Werke ist, d.h. ist ihm vom Gott her eine freie Wahl bezüglich seiner Handlungen eingeräumt, oder ist es der Schöpfergott, der durch ihn als ein Werkzeug die Handlungen schafft. Der Streit entzündete sich über die Verantwortlichkeit des Menschen oder die Lehre der Vorherbestimmt sein und brachte eine erstaunlich rationalistische Bewegung, genannt Mu'tazila im 8. Jahrhundert zum Vorschein. Die Mu'taziliten traten für die Freiheit des Menschen im Denken und Handeln ein. Ihr Grundsatz lautete: Die Glaubenssätze sollen mittels der Ratio verstanden, erklärt und begründet werden. Sie versuchten den Koran, insbesondere die zahlreichen auf Gott bezüglichen Anthropomorphismen rationalistisch zu deuten und stützten sich dabei vor allen auf die Philologie.


Des weiteren entzündete sich der Streit an der Frage, ob der geoffenbarte Koran auf ein im Himmel aufbewahrtes Urexamplar (umm al-kitab) bzw. auf eine im Himmel „wohlverwahrte Tafel" (lauh mahfuz) zurückgeht. Genauer gesagt ging es darum, ob jenes himmlische Exemplar wie Gott von Ewigkeit her besteht oder von Gott geschaffen wurde. Die rationalistischen Mu'taziliten waren der Meinung, daß der Koran von Gott erschaffen wurde. Sie konnten für eine gewisse Zeit die Obrigkeit von der Richtigkeit ihrer Meinung überzeugen. Längerfristig aber waren sie die Verlierer im Machtgeranngel. Genauso, wie es den europäischen Aufklärer nicht gelang, Christentum von Mysterien zu befreien, konnten die Mu'taziliten den Islam nicht grundlegend reformieren.

In der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts verfasste eine Gruppe von Wissenschaftlern, die sich „Lautere Brüder" (Ikhwan as-Safa) nannten, insgesamt 52 Traktate (rasail). Sie meinten, daß der durch Unwissenheit und Irrtümer befleckte Islam nur durch die griechische Philosophie gereinigt werden könne. Auch ihre Lehre wollte das Primat der Vernunft begründen, und die Anerkennung aller Religionen, Philosophien und Meinungen durchsetzen.


Im 19. Jahrhundert, also in der Zeit als in Europa die Aufklärer Hochkonjunktur hatten, machte sich der indische Muslim Sir Sayyid Ahmad Khan (gest. 1898) daran, die islamische Lehre von übernatürlichen Dingen zu befreien. Er behauptete, daß Muhammad überhaupt keine Wunder vollbringen wollte, die ja bekanntlich die Naturgesetze zu brechen pflegen. Der Koran enthält nach seiner Meinung nichts, was gegen die Naturgesetze wäre. Er prägte die Maxime: Es gibt kein Dissens zwischen Gottes Wort (also die koranische Offenbarung) und Gottes Taten (d.h. die Naturgesetze). Er schrieb eine Koranexegese, die im islamischen Denken eine neue Epoche begründete.


Für die jungfräuliche Empfängnis Marias, die auch im Koran erwähnt ist, findet er eine natürliche Erklärung. Denn als Maria vom Erzengel Gabriel die frohe Botschaft über ihr bevorstehendes Empfängnis erfahrt, will sie nicht daran glauben und sagt, wie soll dies geschehen, „wo mich kein Mann berührt hat". Daraufhin antwortet der Engel: „So wird es sein". In anderen Worten, dich wird eben ein Mann berühren, wovon du Schwanger wirst.


Der Koran negiert, daß Jesus Christus am Kreuze starb. Daraus wird im Allgemeinen gefolgert, daß an seiner Stelle wohl ein anderer aufgehängt wurde und Jesus im Himmel aufgenommen wurde. Sayyid Ahmad Khan sieht keine Notwendigkeit, an dieser Stelle Wortklaubereien zu betreiben. Jesus starb am Kreuz und wurde in übertragenem Sinne als Gesandter Gottes im Himmel aufgenommen. Er wird auch nicht in Person zurückkehren, um den Islam zum Endsieg zu verhelfen, wie dies vielfach von den Muslimen erwartet wird.


Khan negierte die Wirkung von Gebeten und Fürbitten für Kranke. Sie sollten sich lieber medizinisch behandeln lassen, als sich auf Hokuspokus zu verlassen.


Prophet Muhammads „nächtliche Reise" von Mekka nach Jerusalem war lediglich ein Traumbild, worüber das Zeugnis seiner Frau A'isha hindeutet. Sie sagte: „Er lag die ganze Nacht neben mir". Auch Muhammads Himmelfahrt deutete er als eine spirituelle Reise.


Der ägyptische Gelehrte Muhammad Abduh (1849-1905) versucht in seinen Schriften eine vorsichtige Reinterpretation des Islams im Lichte der modernen Wissenschaften und nach den Erfordernissen des modernen Lebens. Sein Werk wurde von seinem Schüler Rashid Rida (gest. 1935) fortgesetzt, der unter anderem ein viel beachtete Koranexegese verfasste.


Der indische Autor Maulavi Muhammad Fazal Khan veröffentlichte Anfang des 20. Jahrhunderts ein drei Bändiges Werk mit dem Namen: „Asrar-i Schari'at" (Die Geheimnisse der Schari'a) und begründet sein Vorhaben mit folgenden Worten: „ Man soll wissen, daß die islamische Schri'a sich an die Vernunft richtet, deshalb darf die islamische Lehre in keinem Punkt sich gegen die Vernunft wenden. Deswegen proklamiert der Koran, daß Gott lediglich vernünftige Lehren verkündet und keinesfalls den Menschen dazu nötigt, diese anzunehmen". Er erläutert im Einzelnen seinen Plan, in seinem Buch die Geheimnisse der islamischen Lehren mit rationalen Argumenten darzulegen. Auch seine Divise lautet: „Jederzeit selbst zu denken". Dieses Buch, das in Urdu verfasst wurde, erlebte drei Auflagen. Der erste Band erschien auch auf Arabisch. Ich bin zurzeit damit beschäftigt, eine neue Edition dieses Werkes zur Veröffentlichung fertig zu stellen. Zuvor wird aber eine von mir besorgte Biographie des Autors erscheinen. Er ist auch in einer anderen Weise für unser Thema interessant. Er hat ein Register mit über 13000 Eintragungen seiner Offenbarungen hinterlassen, die er von Gott empfangen haben will. Zu den Offenbarungen im Islam werde ich später zurückkommen, weil gerade die Offenbarung zu den zentralen Themen der Kritik durch die Aufklärung gehört.


Es wird im Allgemeinen behauptet, daß der Islam keine Koranexegese kennt, jedenfalls keine historisch-kritische Forschung. Diese Behauptung beruht auf den Umstand, daß der Korantext von den Muslimen als Offenbarung aufgefasst wird, weshalb sie es nicht wagen können, ihn unter die Lupe zu nehmen. Der andere Umstand, der zu dieser Behauptung geführt hat, ist, daß man die hunderten Werke der Koranexegese nicht zur Kenntnis nimmt. Ich hatte vor vierzig Jahren für eine Examensarbeit die Liste der damals bekannten Werke der Koranexegete zusammengestellt und war auf 1500 Werke gekommen. Die muslimischen Autoren haben jedes koranische Wort erforscht und philologisch wie etymologisch seine Wurzeln und Bedeutung erfasst. Zu jedem einzelnen koranischen Vers wurde akribisch festgestellt, wann und unter welchen Umständen der betreffende Vers offenbart wurde. Alle Versuche, einen Urkoran, oder einen divergierenden Korantext zu finden, sind gescheitert. Die Orientalisten haben darauf viel Zeit und Mühe verschwendet In San'a läuft seit Jahren ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziertes Projekt, wo man Fragmente von Koranexamplaren restauriert und hofft, eventuell eine andere Version des Korantextes zu finden.


Mit den heiligen Texten gibt es ein grundsätzliches Problem, womit auch die Muslime konfrontiert sind. Wenn im Koran eine Erlaubnis, zum Beispiel für Mehrehe expresis verbis vorkommt, gibt es keine Möglichkeit, sie zu verbieten. Tunesien hat in diesem Fall versucht, damit zu argumentieren, daß eine neuvorgenommene Interpretation der betreffenden Stellen zu einer Neubewertung des Sachverhalts geführt hat. Danach ist im Islam die Mehrehe nicht gestattet. Bereits im Mittelalter war man einen anderen Weg gegangen. Man hatte festgestellt, daß im Koran sich widersprechende Verse gibt. Eine Harmonisierung war nicht in allen Fällen möglich. Daher kam man überein, daß im Koran abrogierte (d.h. annulierte) und abrogierende (annullierende) Verse gibt. Die abrogierten Verse gehören nach wie vor zum Korantext, werden aber nicht mehr befolgt.


Die Lehre der abrogierten und abrogierenden Verse, deren Zahl bis zu 500 Verse betrug, bot eine wunderbare Gelegenheit, sich aus der Klemme zu befreien, in die man steckt, wenn die Zeit über die heilige Schrift hinweg gegangen ist. Als Beispiel könnte man die Zinsfrage nehmen, die ja bekanntlich vom Koran unter Verbot gestellt ist. Seit Jahren steht in Pakistan der Haussegen schief, weil das Oberste Schri'a-Gerichtshof die Zinsgeschäfte als unislamisch gebrandmarkt und verboten hat. Die Regierung steht vor einer unlösbaren Aufgabe. Will sie aus der Zinswirtschaft aussteigen, droht ihr eine Isolation in der Weltwirtschaft. Daher hat sie sich dazu entschlossen, im Schari'a-Gerichtshof die Revisionsklage einer Bank zu unterstutzen, die nachweisen will, daß das Verbot im Koran nur dem Wucherzins gilt und nicht jede Geldtransaktion darunter fällt, wie dies von den Schriftgelehrten behauptet wurde.


Der Begründer der „Republikanischen Brüder" im Sudan, Ustad Mahmud Muhammad Taha, hatte eine andere Sichtweise der koranischen Vorschriften präsentiert. Danach sind nur die Teile des Korans für alle Zeiten verbindlich, die in der Zeit proklamiert wurden, als Muhammad in Mekka lebte und noch nicht dem islamischen Stadtstaat von Medina vorstand. Denn in Medina waren die Erfordernisse andere und die Ge- und Verbote betrafen die täglichen Staatsgeschäfte. Daher waren sie nur für diese eine Mal gültig. In Mekka war zum Beispiel die Polygamie nicht erlaubt. Sie wurde erst in Medina gestattet, als dort nach einer Schlacht viele Männer fielen und für Mädchen in heiratsfähigem Alter keine Bräute zur Verfügung standen. Daher ist die Erlaubnis mehrere Frauen gleichzeitig zu ehelichen nicht für alle Zeiten gültig.
Diese Frage ist zwar gesellschaftspolitisch wichtig, aber nicht zentral. Es ist nicht wichtig, ob eine Religion Monogamie bevorzugt und im Kauf nimmt, daß die Gesellschaft sich anders entscheidet und praktisch eine verkappte Polygamie bevorzugt. Noch ist es von zentraler Bedeutung, daß Mehrehe verboten werden soll.

Wichtiger noch ist die Frage, ob im Islam die Offenbarung als ein zentrales Anliegen hochgehalten wird. Dazu soll man wissen, daß fast alle islamischen Richtungen den Koran als ein geoffenbartes Buch halten. Die Allgemeinheit geht von der wortwörtlichen Übermittlung durch den Engel Gabriel aus. Sir Sayyid Ahmad Khan dagegen spricht von der göttlichen Inspiration, die den Propheten Muhammad zu den Formulierungen des Korantextes verhalf. Er macht kurz davor halt, Muhammad zum Verfasser des Korans zu erklären.


Auf der anderen Seite muß man wissen, daß heute die islamische Gemeinschaft fast geschlossen davon ausgeht, daß die Prophetie mit Muhammad zu Ende gekommen ist und daß seither niemand mehr göttliche Offenbarungen empfangt. Es ist aber auch richtig, daß es zahlreiche islamische Persönlichkeiten in der Vergangenheit gegeben hat, z. B. Ibn Arabi, die Zeugnis abgelegt haben, vom Gott mit Offenbarungen belohnt worden zu sein. In unserer Zeit ist es der Begründer der Ahmadiyya, Mirza Ghulam Ahmad (1835-1908), der seine Offenbarungen publiziert hat. Maulavi Muhammad Fazal Khan (1865-1938) ist ein weiterer Bekenner zu den göttlichen Offenbarungen. Es wird zu Weit führen, wollte ich mich hier im Einzelnen mit den vermeintlichen Offenbarungen beschäftigen. Es genügt festzustellen, daß für die muslimischen Rationalisten es kein Widerspruch darstellt, sich an den Offenbarungen festzuhalten.



Notizen zu einem Vortrag an der Universität Innsbrück, Österreich, im  Juni 2002.



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